| Spitfire MK 4 & 1500 |
Die einzige große Änderung
an der Karosserie wurde bereits 1969 vom italienischen Designer
Michelotti entworfen, aber erst 1970 wurde das neue Modell hergestellt.
Die Karosserie wurde kantiger und glatter, bis heute sorgt dies
für allerlei Gesprächsstoff bei Veranstaltungen.
Der Spitfire MK 4 (1300)
Endlich wurde der Spitfire modernisiert.
Auf den ersten Blick fällt nur das kantigere Heck auf, dabei
wurde noch viel mehr verändert:
Stoßstangen, Motorhaube, Türen, Kotflügel und
das gesamte Heck wurden verändert. Im Innenraum wurden die
Veränderungen kaum merkbar, dort war die Umwandlung fließend.
Technische Daten Spitfire MK 4 (1300):
Bauzeit: 11/1970 bis 12/1974 Stückzahl: 70.021 Fahrgestellnummern: FH 3 bis FH 64995 (FL für Schweden, FK für US- 1300er, FM für US 1500er) Änderungen gegenüber Spitfire MK 3:
Karosserieform Leistung: 63 PS bei 6000 U/min. Verbessertes Verdeck & -Gestänge voll synchronisiertes Getriebe Swing-Spring- Hinterachse Eigengewicht 775 Kg Drehstromlichtmaschine Achsuntersetzung 3,89 : 1 SU Querstromvergaser HS 2E Es gab beim Spitfire MK 4 viele verschiedene Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten, auf die hier nicht weiter eingegangen wird.
Der Spitfire 1500:
1974 wurde der Spitfire ein letztes
Mal kräftig modernisiert. Sinkende Absatzzahlen und immer
härtere Abgasbestimmungen in den USA machten dem Spitfire
schwer zu schaffen, was die Triumphtechniker mit allerlei technischen
Spielereien und mehr Luxus auszugleichen versuchten.
Die größte Änderung war die Hubraumvergrößerung
von 1300 auf 1500 ccm, wodurch der Motor zum echten "Langhuber"
wurde.
Der Motor hatte zwar mehr Drehmoment und PS, aber durch den enormen Hub waren die Kolben sehr flott unterwegs was gerne und oft bei hohen Drehzahlen zum Motorschaden führte.
Deutliche Einsparungen, bedingt
durch immer weiter abfallende Verkaufszahlen, ließen auch
die Verarbeitungsqualität leiden.
Obwohl der Spitfire mittlerweile zum echten "Hingucker"
mutierte, wurde der Ruf nach besserer Technik immer lauter. Die
Krönung des Ganzen war die "Gelbe Zitrone" des
ADAC für den schlechtesten Neuwagen!
Allen Zweiflern zum Trotz wurde der Spitfire bis August 1980 produziert, somit überlebte er alle Konkurrenten bei weitem!
Mittlerweile hat wohl kein 1500'er Fahrer mehr Angst vor dem ehemals empfindlichen Motor, da moderne ( Überholungs- ) Technik auch diesem Motor ausreichend hohe Drehzahlen ermöglicht.. Temperaturprobleme werden mittels Ölkühler und ggf. weiteren Verbesserungen beseitigt, somit kann der 1500'er Motor endlich richtig loslegen und muß nicht mehr wie ein rohes Ei behandelt werden.
Technische Daten Spitfire 1500
Bauzeit: 12/1974 bis 8/1980 Stückzahl: 95.829 Fahrgestellnummern: Ab FH 75001, ab FM 28001 U für US, ab 28001 UC für Kalifornien. Änderungen gegenüber Spitfire MK 4
Leistung 71 PS bei 5500 U/min. Hubraum 1493 ccm hinten breitere Spur SU- Querstromvergaser HS 4 Untersetzung 3,63 : 1
| Pictures Of Spitfire MK 4 & 1500 |
|
|
![]() |
|
weiter zu den
These pages are maintained by J. Bruechert.
Please send comments, additions, & errors to juergen@triumph-spitfire.de
Copyright © 1999 1. Spitfire Club Deutschlands